Ein Ziel (21. Juli 2012)

Die totale Gleichheit
aller Dinge
in einer Welt
was nicht heißt
Ähnlichkeit
oder
Angleichung
aber doch ein gutes Stück
Gleichsein
im Ausmaß
einnehmbarer Plätze
in einer Welt.

Bald vorbei (20. AUGUST 2012)

Nichts ist jemals dagewesen
alles falsche war nie wahr.
Nichts hat im Bestand genesen
alles kranke wurd gebahr.

Schön und Gut (20, August 2012)

Alles Schöne bleibt bestehen.
Nichts davon wird je vergehen.

Alles Gute hat hier Platz.
Es ist unser größter Schatz.

Nichts (17. August 2012)

Nichts ist mehr wahr:
kein Spruch, kein Satz,
kein Wort kein Laut.

Nichts ist mehr da:
kein Mensch, kein Wesen,
kein Sein, keine Begegnung.

Nichts ist gemein:
kein Land, kein Haben,
kein Recht, kein Haus.

Nichts kann noch sein:
kein Staat, kein System,
keine Bank, kein Dein.

In Mitten (3. Oktober 2011)

Welche Orte sind die rechten
für die Gedanken?
Ihnen setzen schwere Gefühle
ganz deutliche Schranken.

Welche Wege braucht es
für solche Gefühle?
Solche auf denen zu Gedanken
ich mich wühle.

Hier sind Orte voll mit umher-
ziehenden Leuten,
die nicht kämen, wenn Gedanken
und Gefühle sie hier scheuten.

Dies sind Orte voll Geschichte
von den Menschen, die hier leben
und Gedanken voll Gefühlen,
die in Mitten dieser schweben.

Kurzzeiler

(15. April 2010)

Wer am Boden liegt,
der wird getreten.
Und wer nach oben hiebt,
der ist erbeten.

(31. Mai 2010)

Hüte dich,
wo Du’s dir versaust.
Lass dich führen,
wo du (noch) vetraust.

Blick (2. Juni 2011)

Ein ehrlicher Blick in den Spiegel,
gibt allem Ärger
ein Gesicht.

Friedvollheit (29.6.2011)

Komme in Frieden,
halte in Frieden,
gehe in Frieden
zu den unfriedlichen
Orten deiner Welt.

(2. Oktober 2011)

Einzig ordnet die Natur.
Alles andre braucht Struktur.

Und so war es (5. März 2012)

Wenn das Kind in dir gegangen ist,
schreiten die Füße
zu vordern.

Und so ist es (7. März 2012)

Und wenn die Leute gegangen sind
dann schreiten sie
hintereinander.

(24. Juli 2012?)

Sie den Engel im andren
und den Teufel in dir.

Er wider dem Anfang (24. Juli 2012)

Und Flammen bezeugen den Anfang
und geben jedem den Rest.
Und sagen die Zungen gekommen
und wüten zum letzten Fest.

Und den Flammen wird es genug
Und der Asche wird es gemacht
Und der Letzte, der dann noch Atmet
hat nie geweint und nie gelacht.

Eine Welt in Flammen. Der Anfang (23.07.2012)

Und Flammen zehren an Himmeln
die von Menschen geschaffen sind
und die Glut fällt aus diesen Himmeln
und entzünden die Brände geschwind.

Zahllos die Brände von diesen Menschen
Zahllos das Werk, dass so vergeht.
Und die Menschen sind voll dieser Brände.
Wie auch der Letzte in Flammen steht.

Aschenleute (18. Dezember 2012)

Die Himmel verbrannt
Die Kohlen verbraten
Die Wege verkannt
Das Erbe verraten.

Die Stimmung gespielt
Die Herzen verstellt
Die Gräben überhellt
Die Wirkung erzielt.

Die Taten verdeckt
Die Jahre gekannt
Die falschen bedreckt
Die Himmel verbrannt.

Als bald (30. März 2012)

Draussen. Sei da.
So sprech ich.
Draussen. Sei da.
So sprach sie.

Nur ein Hauch
und ein Gefühl.
Und draussen. Sind wir.